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News

15.01.2017
Winterberg, Weltcup mit EM 2017

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08.01.2017
Weltcup, Altenberg GER

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07.01.2017
IBK Stadtmeistersch.

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27.12.2016
GP der Stadt IBK

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27.12.2016
TT-Sportlerwahl 2016

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07.10.2016
GoKart Rennen, Clubmeisterschaft 2016/17

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Wahl zum Aufsteiger des Jahres
Maier Benjamin

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19.09.2016
GoKart Clubmeisterschaft

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18.08.2016
Neue Termine für Gästeskeleton

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23.07.2016
Wandertag Mieders

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29.02.2016
Platz 2 im 4-er Bob

beim WC am Königssee

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07.02.2016
Bob Vize-EM im 4-er
in St. Moritz

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Ende des 19. Jahrhunderts versuchte man in der Schweiz erstmals, auf einem Schlitten liegend mit dem Kopf voran ins Tal zu fahren. ‚Cresta - Skeleton', der Sport aus dem sich später der ‚Eiskanal - Skeletonsport' entwickelte, war geboren.
Etwas später koppelte man den Schlitten mit einem Lenkmechanismus woraus sich der Bobsport entwickelte.

1883 erstes Schlittenrennen in der Schweiz.

Erste Club`s

1881 "Davos Toboggan Club" gegründet.
1897 Erster Bobsportclub in St.Moritz gegründet.
1914 Bobrennen auf den unterschiedlichsten Natureisbahnen.
1923 Gründung d. Fèdèration Internationale de Bobsleigh et de Tobogganing  (FIBT)

Schlitten

Die ersten Rennschlitten waren aus Holz.
1887 Erstmals eine neuartige Schlittenkonstruktion aus Metall. Aufgrund des skelettartigen Aussehens wurde der Schlitten ‚Skeleton' genannt (Englisch: skeleton = Skelett).
Auch die Bobschlitten wurden bald durch Stahlschlitten ersetzt. Der Name "Bob" kam daher, weil die Mannschaften hin und her wippten, um die Geschwindigkeit auf der Geraden zu erhöhen (Englisch: "to bob" = wippen).

Olympische Disziplinen

1924 fand bei den ersten Olympischen Winterspielen in Chamonix ein Viererbobrennen statt.
Bei den Olympischen Winterspielen 1932 in Lake Placid wurde ein Zweierbobrennen hinzugefügt. Diese beiden Bewerbe sind bis heute üblich.
Ab den Winterspielen 2002 in Salt Lake City / USA wird Skeleton erstmals als offizielle Disziplin ausgetragen.

Moderner Leistungssport

Der Bobsport war am Anfang hauptsächlich eine Betätigung für Wohlhabende und Abenteuerlustige, die sich in den Wintersportzentren der Alpen zu Wettbewerben und Partys zusammenfanden.
Bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo kamen die Deutschen zu der Erkenntnis, daß für eine schnelle Zeit ein hohes Gewicht Voraussetzung ist. Man stellte die schwergewichtigste Mannschaft zusammen und fuhr mit der neuen Mannschaft zu Gold. Daraufhin kam es 1956 zur Änderung eines kritischen Reglement-Punktes. Das Gesamtgewicht der Mannschaft incl. Bobs wurde gesenkt.
Ende der 50er-Jahre entwickelte sich dann endlich der Bob- und Skeletonsport den wir heute kennen. Als man feststellte wie wichtig der Startvorgang ist, traten starke, schnelle Athleten aus anderen Sportarten zum Bob- und Skeletonsport über. Bald suchte man nach Leichtathleten, Handballern, Gymnastikern und anderen Leistungssportlern welche sich für den wichtigen Startvorgang eigneten.
Mit den sportlicheren Mannschaften kamen auch fortschrittlichere Schlitten und Bahnen. Die erste kombinierte Kunsteisbahn, die 1969 in Königssee-Berchtesgaden in Betrieb genommen wurde, eröffnete den Sportlern erstmals die Möglichkeit, witterungsunabhängig ein geregeltes Trainings- und Wettkampfprogramm zu planen und durchzuführen. Seit damals ist eine kontinuierliche Entwicklung im athletischen Bereich und des Schlittenmaterials zu beobachten - der Sport entwickelte sich zum modernen Leistungssport.
Heute trainieren die Top-Mannschaften der Welt das ganze Jahr über. Wettkämpfe finden zumeist auf Kunsteisbahnen statt und werden mit technisch hochentwickelten Schlitten aus Glasfaser- und Stahlkonstruktion ausgetragen.

Neue Dimensionen

Bis um Mitte der 80er Jahre, als die Weltcupbewerbe begannen, hatte sich der Bobsport fast ausschließlich auf die Olympischen Winterspiele sowie auf die Welt- und Europameisterschaften beschränkt. Seit Begründung der Weltcupserie hat der Sport jedoch neue Dimensionen angenommen. Die Verschiedenheit der Bahnen und die lange Saison wirken sich aüßerst positiv aus.

Bob- und Skeleton-Nation Österreich

Abgesehen von britischen Einflüssen in den Kinderjahren des Bobsports, einer starken Präsenz der USA und Erfolgen anderer Länder in jüngster Zeit, ist dieser Sport im Laufe vieler Jahre hauptsächlich von den europäischen Ländern des Alpenraums beherrscht worden.
Die bei weitem erfolgreichsten Bobsport-Nationen waren die Schweiz und Deutschland. Mitte der 70er Jahre entwickelte sich die damalige DDR zur bedeutenden Bobsportnation, die sehr viel Wert auf Design und Bau der Bobschlitten legte. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands erzielen die deutschen Bobsportler weiterhin beeindruckende Leistungen.
Auch Österreich kann auf einen langen, erfolgreichen Werdegang im Bobsport zurückblicken. Seit Mitte der 60er Jahre konnten die österreichischen Bobpiloten immer wieder mit Welt- und Europameister auf sich aufmerksam machen. Ingo Appelt holte 1992 in Albertville / Frankreich im 4er-Bob die erste olympische Goldmedaille für Österreich.
Österreich darf sich jedoch besonders als Skeleton-Nation bezeichnen. In dem seit 1986 durchgeführten Weltcup-Bewerb konnte Österreich insgesamt neunmal den Gesamtsieger stellen und bei den bisher 14 Weltmeisterschaften holte Österreich fünfmal Gold, siebenmal Silber und sechsmal Bronze.


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